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Pressemitteilung Nr. 526
München, 06.12.2017

SÖDER: 18,1 MILLIONEN EURO FÜR UNI WÜRZBURG
Haushaltsausschuss billigt Neubau für internationales Kompetenzzentrum für die molekulare Chemie

Die Universität Würzburg erhält einen Neubau eines Zentrums für nachhaltige Chemie und Katalyse auf dem Campus Hubland. „Wir stärken den Forschungs- und Wissenschaftsstandort Würzburg. Der Neubau soll ein internationales Kompetenzzentrum für die molekulare Chemie des Elementes Bor mit dem Ziel der Ressourcenschonung werden“, stellte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder fest. Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat heute das Bauvorhaben mit Kosten in Höhe von 18.1 Millionen Euro gebilligt. Bei dem Neubau handelt es sich um einen Forschungsbau nach Art. 91b GG, an dessen förderfähigen Gesamtkosten sich der Bund mit 50 Prozent beteiligt. Um funktionelle, personelle und versorgungstechnische Synergien optimal nutzen zu können, entsteht das neue Gebäude als Erweiterungsbau des Neubaus Anorganische Chemie, der 2018 in Betrieb gehen wird. Struktur und Fassade werden in gleicher Art fortgeführt, so dass auch in der Planung hohe Wirtschaftlichkeit erzeugt wird. Der Neubau wird über einen Verbindungssteg an dieses Gebäude angebunden.

Das Element Bor ist aufgrund seiner einzigartigen Eigenschaften von wachsender Bedeutung für die moderne Synthesechemie und die Materialwissenschaften. So ist Bor in der organischen Synthese nahezu universell einsetzbar, beispielsweise um neue chemische Verbindungen zu knüpfen. Deshalb sind borhaltige chemische Verbindungen sowohl im Bereich großchemischer Prozesse wie auch für die Synthese von Feinchemikalien für pharmazeutische und medizinische Anwendungen von größter und wachsender Bedeutung. Das neue 3-geschossige Forschungsgebäude mit einer Nutzfläche von rund 1.400 m2 soll am Campus Hubland Süd in unmittelbarer Nähe zum Chemiezentrum entstehen, um eine direkte Anbindung an die Infrastruktur des Instituts für Anorganische Chemie zu ermöglichen. In dem Neubau erhalten Nachwuchsgruppen der beteiligten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen die benötigten und bislang am Standort in dieser fachübergreifenden Weise nicht vorhandenen räumlichen Voraussetzungen für ihre Forschungsarbeiten.


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