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Pressemitteilung Nr. 464
München, 28.10.2015

SÖDER UND AIGNER: RUND 450 MILLIONEN EURO FÜR MITTELSTÄNDISCHE UNTERNEHMEN UND KOMMUNEN!

Zinsverbilligte Darlehen in Höhe von rund 450 Millionen Euro haben Finanzminister Dr. Markus Söder und Wirtschaftsministerin Ilse Aigner jetzt insbesondere zur Kapitalversorgung des Mittelstandes, zur Förderung von Innovationen, zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Förderung des Breitbandausbaus zur Verfügung gestellt.
„Von den Krediten der LfA Förderbank Bayern profitieren vor allem die mittelständischen Unternehmen und die bayerischen Kommunen. Wichtige Investitionen werden angeschoben oder vorangebracht“, betonten die Minister.

Die notwendigen Mittel für die zinsverbilligten Darlehen werden aus der Gewinnabführung der LfA Förderbank Bayern bereitgestellt. Damit können bestehende Förderprogramme mit Schwerpunktsetzung in den Bereichen Energie-, Innovations- und Breitbandförderung weitergeführt werden. Die zinsverbilligten Darlehen werden insbesondere in folgenden Bereichen eingesetzt:

• 80 Millionen Euro sind vorgesehen für den „Investivkredit Energie“. Gefördert werden Maßnahmen von Klein- und Mittelbetrieben, die mit einer deutlichen Steigerung der Energieeffizienz verbunden sind.

• 44 Millionen Euro stehen für den „Infrakredit Energie“ zur Verfügung. Damit werden Maßnahmen von Kommunen zur Energieeinsparung und Umstellung auf erneuerbare Energieträger sowie zur Verbesserung der Energieeffizienz kommunaler Infrastruktur unterstützt.

• 150 Millionen Euro für Ökokredite, mit denen verstärkt Investitionen gewerblicher Unternehmen für die Abwasserreinigung, Luftreinhaltung, Lärmschutz, Abfallwirtschaft, Energieeinsparung, Nutzung erneuerbarer Energien sowie Boden- und Grundwasserschutz unterstützt werden.

• 50 Millionen Euro für den Technokredit zur Unterstützung von Vorhaben, die den Einsatz neuer Technologien in Produkten und Produktionsverfahren ermöglichen.

• 30 Millionen Euro, um Unternehmen bei Konsolidierungsvorhaben zu unterstützen. Mit diesen Darlehen wird Betrieben im Rahmen eines umfassenden Konsolidierungskonzeptes Hilfestellung gewährt. Gemeinnützige Kur- und Rehabilitationseinrichtungen werden wie bisher unter bestimmten Voraussetzung gefördert.

• 42 Millionen Euro werden zur Verstärkung der regionalen Förderprogramme für die gewerbliche Wirtschaft bereitgestellt. Dabei werden insbesondere Investitionen gefördert, die Arbeitsplätze vorwiegend im ländlichen Raum sichern und schaffen.

• 49 Millionen Euro sind für das Darlehensprogramm für Kommunen zur Förderung des Ausbaus der Breitbandinfrastruktur vorgesehen. Dieses wird zur Ergänzung des staatlichen Zuschussprogramms angeboten.

Die Antragstellung für die einzelnen Darlehensprogramme erfolgt über die Hausbank. Weitere Auskünfte über die einzelnen Programme erteilt die LfA Förderbank Bayern in 80539 München, Servicerufnummer 0800/2124240 (kostenfrei) oder Internet: www.lfa.de.

Weiterführende Links:


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Postfach 22 00 03, 80535 München
Pressesprecher: Tina Dangl, Carolin Mayr
Telefon 089 2306-2460 und 2367, Telefax 089 2809327
E-Mail: presse@stmflh.bayern.de, Internet: www.stmflh.bayern.de