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Pressemitteilung Nr. 363
München, 12.09.2018

FÜRACKER: NEUE EXPONATE BEREICHERN PRUNKRÄUME IN DER RESIDENZ KEMPTEN
Sonderpräsentation „Wem die Stunde schlägt - Das Fürststift Kempten in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts" öffnet am Freitag

Die einzigartigen Prunkräume der ehemaligen fürstäbtlichen Residenz erhalten neue Exponate. „Eine Prunkuhr und ein historisches Buch kehren nach Kempten zurück. Sie bereichern einen wertvollen Teil unserer Heimat Bayern. Die ehemalige Residenz beherbergt bereits eine unschätzbare Sammlung von rund 900 Büchern“, stellte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker aus Anlass einer Sonderpräsentation in der ehemaligen fürstäbtlichen Residenz in Kempten fest. Ab Freitag (14.9.) werden die neuen Exponate erstmals im Rahmen der Sonderpräsentation „Wem die Stunde schlägt - Das Fürststift Kempten in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts" im Thronsaal zu sehen sein. Die auf Anregung von MdL Thomas Kreuzer entstandene Präsentation ist bis Ende Oktober 2018 in der Residenz Kempten zu besichtigen. Besichtigungen sind während der Öffnungszeiten von 9 bis 16 Uhr (ab 1. Oktober von 10 bis 16 Uhr), täglich außer Montag, im Rahmen einer Führung möglich (alle 45 Minuten).

„Die neu erworbenen Exponate verbleiben dauerhaft in den Prunkräumen der Residenz Kempten“, teilte Füracker mit. Dabei handelt es sich um eine Prunkuhr des Uhrmachers Johann Baptist Pfeiffer (um 1780), die der Kemptener Abt seinem Amtskollegen von Herrenchiemsee geschenkt hat sowie ein Buch zur „Tausendjährigen Jubel-Feyer" des Klosters im Jahr 1777. Zusammen mit der künstlerischen Ausstattung des Thronsaals erinnern die neuen Ausstellungsstücke an die Geschichte des Fürststifts und an den Kunstsinn der Kemptener Fürstäbte in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Das um 750 gegründete Benediktinerstift wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört. Fürstabt Roman Giel von Gielsberg ließ Kirche und Residenzgebäude von 1652 an als erste monumentale Klosteranlage Deutschlands neu erbauen. Die Ausstattung der Wohnräume erfolgte 1732-1742 unter Anselm von Reichlin-Meldegg. Vor- und Audienzzimmer, Tag- und Schlafzimmer sind im späten Régencestil gehalten, während die künstlerische Ausstattung des Thronsaals nach 1742 entstand und ins Rokoko führt. Auf dem Deckenbild im Thronsaal wird die angebliche Gründungsgeschichte thematisiert und bildlich mit der Regierungszeit des Auftraggebers verknüpft.

Weiterführende Links:


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