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Pressemitteilung Nr. 516
München, 01.12.2017

FÜRACKER: WEITERE 29.000 EURO FÜR REGIONALMANAGEMENT IM LANDKREIS NEUMARKT I.D.OPF.
Staatssekretär übergibt Förderbescheid für regionale Zukunftsprojekte // Gesamtförderung erhöht sich damit auf 144.414 Euro

Das Finanz- und Heimatministerium fördert das Regionalmanagement im Landkreis Neumarkt i. d. OPf. mit zusätzlichen 29.358 Euro. Damit erhöht sich die Gesamtförderung für den laufenden Projektzeitraum auf 144.414 Euro. „Wir wollen die Regionen mit maßgeschneiderten Lösungen fit für die Zukunft machen. Wir unterstützen sie dabei, ihre Stärken auszubauen. Der Landkreis widmet sich mit der Zusatzförderung einer effektiven und effizienten Energienutzung als Zukunftsthema. Das Projektmanagement für die Klimaschutzkoordination sieht beispielsweise Klimaschutzsensibilisierung schon in der Kita, die Erreichbarkeit im ländlichen Raum mit dem ÖPNV, einen Workshop zur Integration von Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen in die Bauleitplanung der Kommunen sowie eine Regionalkampagne zur Haussanierung vor“, teilte Finanz- und Heimatstaatssekretär Albert Füracker aus Anlass der Übergabe des zusätzlichen Förderbescheids an die Vertreter der „Regina GmbH“, einer gemeinnützigen Kommunalentwicklungs- und Wirtschaftsförderungs-GmbH im Landkreis Neumarkt i.d.OPf., am Freitag (01.12.) in Neumarkt i.d.OPf mit. „Die Projektförderung des Regionalmanagements hilft der Region dabei, die Herausforderungen vor Ort flexibel und aktiv anzugehen und in wichtigen Zukunftsthemen gemeinsame Strategien und Projekte zu entwickeln“, betonte Füracker.

Die Förderung gleichwertiger Lebensbedingungen in ganz Bayern ist oberstes Ziel der Bayerischen Staatsregierung und hat Verfassungsrang. Mit dem Regionalmanagement sollen die Qualität der Lebensräume gesteigert und gleiche Chancen für Metropolen und den ländlichen Raum geschaffen werden. Die Regionalmanagements holen Partner aus der Region ins Boot und nutzen regionale Netzwerke für die Umsetzung der Projekte. Das Regionalmanagement der Regina GmbH wird mit der neuen Projektförderung auf seine bereits erfolgreich realisierten Projekte aufbauen können, wie den Projekten „Regionales Bildungsmanagement zur Fachkräftesicherung“ oder „Regionalzentrum für das Ehrenamt“. In den Projekten geht es um den Aufbau von Nachbarschaftshilfen. Corporate Social Responsibility für Landkreisunternehmen oder generationenübergreifende Wohnprojekte. Auch die Projekte „Runder Tisch Schulberatung“, Vernetzung durch „AG MINT“ und „Azubi Akademie“ oder die Informationsreihe „familienfreundlicher Betrieb zur Sensibilisierung kleiner und mittelständischer Betriebe“ dienen als Baustein nachhaltiger und koordinierter Regionalentwicklung, um den Herausforderungen durch demographischen Wandel und Fachkräftemangel entgegentreten zu können. „Durch unsere Förderung können die in der Region vorhandenen Potentiale noch gezielter genutzt werden. Der Landkreis Neumarkt ist Vorreiter im Regionalmanagement“, hob Füracker lobend hervor. Regina feierte 2017 ihren 20. Geburtstag.

Seit 1. Januar 2015 ist die Förderrichtlinie Regionalmanagement des Heimatministeriums zur Stärkung und Neuausrichtung des Regionalmanagements in Kraft. Damit unterstützt der Freistaat Bayern die Regionen bei der Umsetzung von Projekten in Zukunftsthemen der Landesentwicklung. Die Servicestelle Bayern Regional am Heimatministerium berät die Initiativen auf ihrem Weg zu einer Förderung. Die Projektförderung ist ein großer Erfolg. Mittlerweile bestehen 67 Regionalmanagements in ganz Bayern mit weit über 200 innovativen Projekten mit maßgeschneiderten Lösungen für die Zukunft der jeweiligen Regionen. Dadurch sind in Bayern Regionalmanagements nahezu flächendeckend eingerichtet und umfassen rund 99 Prozent der Fläche des ländlichen Raums. Seit Anfang 2015 wurden rund 65 Initiativen zur Förderung beraten. Bereits über 55 Förderbescheide nach der Förderrichtlinie Regionalmanagement mit einer Gesamtförderung von mehr als 14 Millionen Euro sind übergeben. Im Doppelhaushalt 2017/18 stehen sieben Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung.

Diese positive Entwicklung wird seit 01.10.2017 durch die neue Förderrichtlinie Landesentwicklung (FöRLa) mit neuen Höchstbeträgen und einem verdoppelten Förderzeitraum von bis zu sechs Jahren fortgesetzt.


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