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Pressemitteilung Nr. 505
München, 24.11.2017

FÜRACKER: 133.000 EURO FÜR REGIONALMANAGEMENT IM LANDKREIS NEUSTADT A.D. WALDNAAB
Staatssekretär übergibt Förderbescheid für regionale Zukunftsprojekte

Das Finanz- und Heimatministerium fördert das Regionalmanagement im Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab mit 133.333 Euro. „Wir wollen die Regionen mit maßgeschneiderten Lösungen fit für die Zukunft machen. Wir unterstützen sie dabei, ihre Stärken auszubauen. Der Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab steuert, als am dünnsten besiedelter Landkreis in Bayern, dem demographischen Wandel entgegen - beispielsweise mit Projekten zur Markenbildung, Gestaltung eines Regionalmagazins und im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs“, teilte Finanz- und Heimatstaatssekretär Albert Füracker am Freitag (24.11.) aus Anlass der Übergabe des Förderbescheids an den Stellvertretenden Landrat des Landkreises Neustadt a.d. Waldnaab, Albert Nickl, mit. „Die Projektförderung des Regionalmanagements hilft der Region dabei, die Herausforderungen vor Ort flexibel und aktiv anzugehen und in wichtigen Zukunftsthemen gemeinsame Strategien und Projekte zu entwickeln“, betonte Füracker.

Die Förderung gleichwertiger Lebensbedingungen in ganz Bayern ist oberstes Ziel der Bayerischen Staatsregierung und hat Verfassungsrang. Mit dem Regionalmanagement sollen die Qualität der Lebensräume gesteigert und gleiche Chancen für Metropolen und den ländlichen Raum geschaffen werden. Die Regionalmanagements holen Partner aus der Region ins Boot und nutzen regionale Netzwerke für die Umsetzung der Projekte. Das Regionalmanagement Neustadt a.d. Waldnaab wird mit der neuen Projektförderung auf seine bereits erfolgreich realisierten Projekte aufbauen können, wie der Stärkung der Direktvermarkter oder einem Radwegekonzept. Die Förderung im Rahmen des Regionalmanagements dient als Baustein nachhaltiger und koordinierter Regionalentwicklung, um den Herausforderungen durch demographischen Wandel und Fachkräftemangel entgegentreten zu können. „Durch unsere Förderung können die in der Region vorhandenen Potentiale noch gezielter genutzt werden“, hob Füracker hervor.

Seit 1. Januar 2015 ist die Förderrichtlinie Regionalmanagement des Heimatministeriums zur Stärkung und Neuausrichtung des Regionalmanagements in Kraft. Damit unterstützt der Freistaat Bayern die Regionen bei der Umsetzung von Projekten in Zukunftsthemen der Landesentwicklung. Die Servicestelle Bayern Regional am Heimatministerium berät die Initiativen auf ihrem Weg zu einer Förderung. Die Projektförderung ist ein großer Erfolg. Mittlerweile bestehen 67 Regionalmanagements in ganz Bayern mit weit über 200 innovativen Projekte mit maßgeschneiderten Lösungen für die Zukunft der jeweiligen Regionen. Dadurch sind in Bayern Regionalmanagements nahezu flächendeckend eingerichtet und umfassen rund 99 Prozent der Fläche des ländlichen Raums. Seit Anfang 2015 wurden rund 65 Initiativen zur Förderung beraten. Bereits über 55 Förderbescheide nach der Förderrichtlinie Regionalmanagement mit einer Gesamtförderung von mehr als 14 Millionen Euro sind übergeben. Im Doppelhaushalt 2017/18 stehen sieben Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung. Diese positive Entwicklung wird seit 01.10.2017 durch die neue Förderrichtlinie Landesentwicklung (FöRLa) mit neuen Höchstbeträgen und einem verdoppelten Förderzeitraum von bis zu sechs Jahren fortgesetzt.


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