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Pressemitteilung Nr. 471
München, 26.10.2017

SÖDER: 47,23 MILLIONEN EURO FÜR HOCHSCHULE IN ASCHAFFENBURG
Haushaltsausschuss billigt Neubauten für den Technischen Dienst und das Rechenzentrum sowie für einen Bachelorstudiengang

Die Zahl der Studierenden an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Aschaffenburg ist auf aktuell mehr als 3.000 Studierende gestiegen. Die Zahl wird in den kommenden Jahren weiter steigen. „Die steigenden Studierendenzahlen belegen den Erfolg unserer Politik. Der Freistaat Bayern setzt auf eine dezentrale Standortpolitik der Hochschulen. Gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern sind auch oberstes Ziel des Heimatministeriums. Jeder Mensch soll in seiner Heimat leben und arbeiten können. Wir stärken den Forschungs- und Wissenschaftsstandort Aschaffenburg“, teilte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder mit. Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat heute für die 2. Teilbaumaßnahme für den Neubau für den Technischen Dienst und das Rechenzentrum 27,33 Millionen Euro gebilligt. Einem weiteren Neubau für den interdisziplinären Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen/Materialtechnologien der HaW Aschaffenburg in Kooperation mit der Fraunhofer-Gesellschaft hat der Haushaltsausschuss mit Gesamtkosten in Höhe von 19,9 Millionen Euro zugestimmt. „Davon werden die Studierenden profitieren“, betonte Söder.

An der Hochschule Aschaffenburg wird ein innovativer neuer Bachelorstudiengang auf dem Gebiet Wertstoffkreisläufe/Ressourcenmanagement mit einem landesweit einmaligen Profil aufgebaut. Dieser Studiengang wird in enger Kooperation mit der Fraunhofer Gesellschaft entwickelt und durchgeführt, die an der Hochschule Aschaffenburg ein Anwendungszentrum für ressourceneffiziente Gestaltung von funktionsbasierten Prozessen und Produkten angesiedelt hat und eine Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie - IWKS - in Alzenau betreibt. Der Studiengang soll einen neuen Studienschwerpunkt der Hochschule auf dem Gebiet der Materialwissenschaften etablieren und damit zusätzliche Studierende für die Hochschule gewinnen. Die Kooperation mit Einrichtungen der Fraunhofer Gesellschaft wird auch das Potential für die Hochschule erhöhen, Drittmittelprojekte und -personal finanziert zu bekommen und in dem Neubau anzusiedeln.

Der Landtag hat jetzt den Neubau eines Lehr- und Laborgebäudes für den interdisziplinären Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen/Materialtechnologien (WIMAT) gebilligt. Ein Gebäude mit entsprechender technischer Ausrichtung, insbesondere mit physikalischen, chemischen und materialwissenschaftlichen Laboren, in denen aufwändige Versuchsaufbauten realisiert werden können, ist an der Hochschule bislang nicht vorhanden. Der Neubau als rechteckiger 3-geschossiger Baukörper mit einer Nutzfläche von 2.667 m² bildet zusammen mit dem Neubau Technischer Dienst/Rechenzentrum die neu definierte Nordostecke der Campuserweiterung. Der Technische Dienst ist derzeit auf mehrere Gebäude verteilt in veralteten Gebäuden untergebracht. Deshalb wird das er gemeinsam mit dem Rechenzentrum in einem viergeschossigen Neubau mit einer Nutzfläche von 2.797 m² untergebracht. Auf den Gebäuden Parkhaus, WIMAT und Technischer Dienst/Rechenzentrum werden Photovoltaikanlagen in einer Anlage mit einer Leistung von 29 kWp errichtet. Damit können jährlich ca. 94 t CO2 eingespart werden.

Die Hochschule Aschaffenburg ist eine der sieben „neuen“ Fachhochschulen, die im Mai 1994 als Abteilung der Hochschule Würzburg-Schweinfurt-Aschaffenburg gegründet wurde. Zum 1. Oktober 2000 erfolgte die Verselbständigung der Hochschule. Seit 1992, nach Abzug der amerikanischen Streitkräfte, hat die Hochschule Aschaffenburg die ehemalige Jägerkaserne übernommen und dort sukzessive die Bestandsgebäude saniert sowie um Neubauten erweitert.


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