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Pressemitteilung Nr. 470
München, 26.10.2017

SÖDER: 64,8 MILLIONEN EURO FÜR NEUBAU FÜR TU MÜNCHEN
Haushaltsausschuss billigt Errichtung eines Neubaus in Garching

„Wir stärken den Forschungs- und Wissenschaftsstandort im Raum München. Wir wollen Forschung und Lehre in der Physik an der TU München zukunftsfähig auf dem modernsten Stand halten. Dazu startet jetzt der 1. Bauabschnitt für die Errichtung eines Verfügungsbaus für das Physikdepartment auf dem Forschungs- und Hochschulgelände in Garching“, teilte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder mit. Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat heute das Bauvorhaben auf dem Hochschulgelände mit Gesamtkosten von 64,8 Millionen Euro gebilligt. Der Neubau auf dem staatseigenen Baugrundstück Flurnummer 1925 der Gemarkung Garching soll vorwiegend der Forschung dienen. Der Entwurf basiert auf der Grundlage eines Architektenwettbewerbs. Der Neubau ist Bestandteil des Masterplans, der für den Hochschul- und Forschungscampus entwickelt wurde.

Der neue Verfügungsbau ist der erste Teil einer vorgesehenen Generalsanierung des gesamten Physik-Departments der TU München in Garching zur Anpassung an die heutigen modernen Standards für Forschung und Lehre. Der viergeschossige Baukörper des 1. Bauabschnitts mit einer Nutzfläche von rund 6.300 m2 umrahmt ringförmig einen Innenhof. Darin werden Labors mit besonderen baulichen und technisch hohen Anforderungen sowie dazugehörige Büro- und Besprechungsflächen in Garching geschaffen. Insbesondere die Synergieeinheiten Biophysik/Physik der kondensierten Materie/Kern-, Teilchen- und Astrophysik des Physikdepartments benötigen dringend Laborflächen. Der Zeithorizont der Forschungsprojekte beträgt meist drei bis fünf Jahre. Daraus ergeben sich wechselnde Anforderungen an die Laborbereiche.

Für den barrierefreien Zugang sind ein behindertengerechter Personenaufzug sowie ein barrierefrei gestalteter Sanitärbereich vorgesehen. Der Campus Garching ist wärmetechnisch weitgehend versorgt mit einer hocheffektiven Kraft-Wärme-Kopplungsanlage. Durch die Wärmerückgewinnung aus den Lüftungsanlagen und aus den Kälteanlagen und Kälteprozessen können jährlich bis zu 1.416 t CO2 eingespart werden. Auf dem Dach des Neubaus wird eine Photovoltaikanlage mit einer Gesamtleistung von 18,7 kW errichtet. Hierbei werden jährlich weitere zwei t CO2 eingespart.


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