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Pressemitteilung Nr. 456
München, 23.10.2017

SÖDER: FREISTAAT INVESTIERT IN DIE ZUKUNFT DES STAATSBADES BAD KISSINGEN
Investitionen von 84 Millionen Euro im Rahmen des Masterplans // Aus generalsaniertem Luitpoldbad wurde modernes Behördenzentrum

Aus einem ehemaligen Badehaus, dem denkmalgeschützten Luitpoldbad, wurde ein modernes und leistungsfähiges Behördenzentrum. Der Freistaat investierte im Zuge einer Generalsanierung mit Umbau 39 Millionen Euro in die herausragende Immobilie im Zentrum des Kurgebiets. „Die Staatsbäder sind Bestandteil des wertvollen geschichtlichen Erbes Bayerns. Das Luitpoldbad hat eine besondere Bedeutung für das Staatsbad Bad Kissingen. Der Freistaat bekennt sich zu seiner historischen Verantwortung für seine Staatsbäder. Die in seiner Verantwortung stehenden Liegenschaften werden nicht nur für die Nachwelt erhalten, sondern einer sinnvollen Nutzung zugeführt. Wir investieren in die Zukunft von Bad Kissingen“, stellte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Einweihung des neuen Behördenzentrums im generalsanierten und umgebauten Luitpoldbad am Montag (23.10.) in Bad Kissingen fest. Seit 1980 investierte der Freistaat rund 128 Millionen Euro aus dem Staatsbäder-Etat in das Staatsbad Bad Kissingen. „Ein wuchtiges Signal für die Zukunft des Staatsbades“, betonte Söder.

„Das Luitpoldbad ist der Anfang eines kraftvollen staatlichen Investitionsprogramms für das Staatsbad, dem Masterplan für Bad Kissingen“, stellte Söder fest. Angelaufen ist bereits die Umwidmung des historischen Kurhausbades mit Neumannflügel zum Haus für Gesundheitsmanagement mit Kosten von 45 Millionen Euro. 100 neue Mitarbeiter des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit werden 2020 in dieses dann wieder glänzende Juwel einziehen. Im Rahmen des Masterplans Bad Kissingen investiert der Freistaat insgesamt 84 Millionen Euro in sein Staatsbad. Durch das multifunktionale Behördenzentrum wird nicht nur das Staatsbad modernisiert. Gleichzeitig werden langfristig zukunftsfähige Arbeitsplätze im ländlichen Raum geschaffen.

Das von 1868 bis 1871 errichtete Badehaus war mit 236 Badekabinen, rund 140 m Länge und rund 80 m Breite eines der größten und repräsentativsten Badehäuser Europas. Künftig werden in dem zum modernen Behördenzentrum umgebauten denkmalgeschützten Badehaus die Staatsbad GmbH, die Veranstaltungsabteilung „Kissinger Sommer“ der Stadt Bad Kissingen, das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bad Kissingen, die neue zentralisierte Finanzkasse Bad Kissingen und das Büro Bad Kissingen der Immobilien Freistaat Bayern untergebracht. Der Freistaat hat ferner im Rahmen der Generalsanierung zusätzlich einen Eventbereich für bis zu 1.800 Zuschauer im Innenhof integriert. Söder: „Damit stärken wir das Angebot des Staatsbades im Veranstaltungsbereich nachhaltig.“ Vorhandene Premium-Angebote werden zugleich sinnvoll ergänzt, um die hohen Erwartungen qualitätsbewusster Gäste adäquat zu erfüllen.

Der Heimatminister dankte abschließend einer bemerkenswerten Privatinitiative. Engagierte Bad Kissinger Bürgerinnen und Bürger, namentlich die als Sternenbastlerin bekannte Annemarie Arnold, hat mit ihren vielen weiteren Helferinnen und Helfern 30.000 Euro gesammelt für den Erhalt des Luitpoldbades. Mit den Spendengeldern wurde die Restaurierung und Schutz der wertvollen Jugendstilfenster in den südlichen Eckpavillons ermöglicht.


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